19.04.2026

Psychische Gesundheit an Schulen — pragmatisch handeln statt weiter warten

Die Jungen Liberalen Hessen fordern die Hessische Landesregierung und das Hessische Kultusministerium auf, im Bereich psychischer Gesundheit an Schulen folgende Maßnahmen umzusetzen:

  1. Den Schlüssel für Schulpsychologinnen und Schulpsychologen bis 2030 schrittweise auf 1:2500 Lernende anzuheben und die dafür notwendigen Stellen verbindlich im Landeshaushalt zu verankern sowie den bereits an einzelnen Hochschulen bestehenden Masterstudiengang Schulpsychologie flächendeckend auszubauen und an weiteren Universitäten einzurichten.
  2. Fortbildungen zu psychischer Gesundheit, Früherkennung psychischer Belastungen und schulischer Krisenintervention als verpflichtenden Bestandteil der hessischen Lehreraus- und Lehrerfortbildung festzuschreiben. Dabei soll bereits auf bestehende Angebote soweit möglich zurückgegriffen werden. Die Fortbildungen sollen auch online auf Abruf zur Verfügung stehe. Auch Schulsanitäter sollen das Erkennen von Anzeichen erlernen, die auf mentale Auffälligkeiten schließen lassen, z.B. Selbstverletzung.
  3. Vertrauens- und Beratungslehrkräfte an Schulen mit einem Deputat von 2 Wochenstunden zu entlasten.

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