Genug aufgeregt?
Werde aktiv!

Manchmal fühlt sich die Zukunft wie Stillstand an.

Ist sie aber nicht – denn Zukunft zu gestalten, ist unsere Aufgabe. Wir wissen, dass nur Freiheit und Eigenverantwortung Hessen weiterbringen, nicht Aktenordner und Ausreden.

Diesen Sommer plakatieren wir ganz Hessen, weil wir es nicht hinnehmen können und wollen, dass eine Landesregierung an drei zentralen Stellen versagt: bei der Bildung, bei der Bürokratie, die jede Eigeninitiative erstickt, und bei einer Wirtschaftspolitik, die Leistung bestraft, statt sie zu belohnen.

Als Jugendorganisation der Freien Demokraten sehen wir es als unseren Auftrag an, daraus eine glaubwürdige politische Kraft zu machen – laut, wenn es nötig ist, konstruktiv, wo wir gehört werden.

Für
Bildungsmacher.

Du weißt nicht, warum Du zwar Englisch und PoWi, aber nicht Deutsch und PoWi als Leistungskurse wählen darfst? Wir auch nicht.

Wir kämpfen für Schulen, an denen Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt stehen und Lehrkräfte unterrichten statt verwalten – für junge Menschen, die nach ihrem Talent gefördert werden, nicht nach Postleitzahl oder Elternhaus. Bildung ist die einzige Ressource, die Hessen wirklich hat. Wir hören auf, sie zu verschwenden.

Die eigene Zukunft darf nicht vom Geldbeutel der Eltern und deren Ausbildungswunsch abhängen. Deshalb setzen wir uns für ein elternunabhängiges BAföG ein. Statt Geld in langwierige Einzelfallprüfungen zu verschwenden, stecken wir es lieber direkt in die Studentinnen und Studenten. Auch eine zu schlechte Note in Kunst darf kein Ausschlusskriterium fürs Studium sein: Wir wollen den NC als Zulassungsvoraussetzung abschaffen und den Hochschulen erlauben, autonom zu entscheiden, nach welchen Kriterien sie aufnehmen.

Hessens Universitäten müssen wieder Spitze werden. Wir wollen nicht mit anderen Bundesländern konkurrieren, sondern groß denken – unsere Unternehmen konkurrieren weltweit, also müssen sich auch unsere Universitäten an der Welt messen. Dafür wollen wir sie endlich wieder ausreichend finanzieren. Wissen ist Hessens größtes Kapital; daran dürfen wir nicht sparen.

Und wer sein Studium mit einem Minijob finanziert, soll dafür nicht bestraft werden – deshalb kämpfen wir für den Erhalt der Minijob-Regelung.

Wir wollen, dass die Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt der Schule stehen. Jeder lernt anders, hat andere Stärken und Schwächen. Diese Vielfalt wollen wir abbilden: In unserer Schule der Zukunft wählst Du für jedes Fach Dein Leistungsniveau – statt starrer Niveaus oder einer Einheitsschule kannst Du in jedem Fach auf Deinem Niveau lernen. Du bist hervorragend in NaWi, aber schwach in Sprachen und drohst deshalb sitzenzubleiben? Damit wollen wir Schluss machen.

Nicht jeder lernt am besten durch Frontalunterricht. Deshalb geben wir den Schulen die Freiheit, eigene pädagogische Konzepte zu nutzen. Dinge werden am besten vor Ort entschieden: Die Lehrkraft vor Ort weiß besser als der Ministerialbeamte, was funktioniert. Schulen sollen deshalb selbst entscheiden können, welche Lehrkräfte sie einstellen und wie sie ihr Budget einsetzen. Kein Landratsamt der Welt weiß besser als der Hausmeister vor Ort, dass ein Fenster repariert werden muss.

Für uns sind Studium und Ausbildung gleich viel wert. Deshalb wollen wir Angebote des Studiums auf die Ausbildung erweitern und das Modell der Studentenwohnheime auch für Auszubildende öffnen. Um den Weg zur Berufsschule kurz zu halten, wollen wir ähnliche Fächer – wo möglich – gemeinsam beschulen, auch handwerks- und industrieübergreifend. Schulgelder für Ausbildungen wollen wir restlos abschaffen und eine Ausbildungsvergütung in allen Berufsausbildungen einführen. Auch die Meisterprüfung wollen wir kostenlos machen. Denn Aufstieg darf auch in der Ausbildung nicht vom Einkommen der Eltern abhängen.

Für
Leistungsmacher.

Wir machen uns stark für alle, die einfach machen wollen – die gründen, einstellen und anpacken –, damit Du nicht durch 14 Formulare und 9 Monate Warten ausgebremst wirst. Ob Du religiös, queer oder eingewandert bist: Uns egal, wer Du bist. Hauptsache, Du kannst was werden. Bürokratie abbauen heißt: Hessen zum Standort machen, der was zulässt.

Du solltest Dich nicht der Verwaltung anpassen müssen – die Verwaltung sollte sich an Deine Lebensumstände anpassen. Eine digitale Verwaltung heißt, dass Du Behördengänge unabhängig von Ort und Zeit erledigst oder gar nicht vor Ort erscheinen musst. Und wenn doch, solltest Du Deine Unterlagen rund um die Uhr abholen können, wann es Dir passt. Mehrfache Abgaben derselben Dokumente müssen aufhören: Wir wollen ein Once-Only-Prinzip, das Dokumente digital und standardisiert bereitstellt – bei weiterhin hohen Datenschutzstandards. Und ewige Genehmigungsfristen müssen enden: Bauanträge, über die nach mehr als sechs Wochen nicht entschieden wurde, sollen als bewilligt gelten, damit Du bauen kannst.

Ein Paradox der heutigen Gründungspolitik sind Subventionen: Gründern das Geld vorne wegzunehmen, um es ihnen hinten als Subvention wiederzugeben, ist ein Unding – es kostet Geld, bindet Beamtenstellen und ist am Ende auch noch zweckgebunden. Unsere Gründer wissen am besten, wo ihr Geld hingehört. Also soll es dort bleiben und die Steuern sollen sinken.

Damit Gründen leichter wird, braucht es ein bundesweites, öffentlich einsehbares Verzeichnis, das alle gesetzlichen, steuerlichen und berufsständischen Pflichten in einfacher Sprache darstellt. Kammerbeiträge sollen in den ersten zwei Jahren nach einer Gründung entfallen, damit der Start kein Kraftakt wird. Und es braucht ein BAföG-finanziertes Gründungssemester, um auch Ausgründungen aus Hochschulen – etwa im Hightech-Bereich – zu ermöglichen.

Für
Zukunftsmacher.

Arbeiten lohnt sich – fürs Finanzamt, sagen die Zahlen. Wir wollen, dass es sich für Dich lohnt. Wer das erste eigene Gehalt nicht schon ans Finanzamt verplant sehen will, braucht eine Finanz- und Wirtschaftspolitik, die Leistung belohnt, statt sie zu bestrafen. Wohlstand entsteht durch Mut, nicht durch Stillstand.

Wir wollen eine Steuerpolitik, in der Du vor dem Staat kommst. Wenn der Staat mehr mitzureden hat, wofür Du Dein Geld ausgibst, als Du selbst, läuft etwas falsch. Wir setzen uns für einen einheitlichen Steuersatz von 30 % mit einem jährlichen Freibetrag von 28.000 € ein – so bekommst Du, was Du verdienst. Und damit Dein Geld nicht dafür draufgeht, Finanzbeamte zu bezahlen, die Dir das zu viel abgenommene Geld zurücküberweisen, wollen wir die meisten Steuervergünstigungen und Ausnahmen abschaffen. Dann ist die Steuererklärung keine Raketenwissenschaft mehr.

Wir wollen eine Wirtschaftspolitik, die Menschen und Unternehmen die Freiräume lässt, die sie brauchen. Statt starrer Arbeitszeitregeln trauen wir Arbeitnehmern und Arbeitgebern zu, auf Augenhöhe Modelle zu finden, die für beide passen. Ob Vier-Tage-Woche oder früherer Feierabend – das entscheidet nicht der Staat, sondern Du. Und gegen ideologische Moralgesetzgebung wie das Verbot von Sonntagsöffnungen stellen wir uns klar: Du willst sonntags einkaufen? Mit uns ist das kein Problem.

Ajeet Ahmad
Landesvorsitzender

Unsere Loyalität gilt den jungen Leistungsträgern Hessens – der Auszubildenden genauso wie dem Gründer, der ehrenamtlichen Trainerin im Sportverein genauso wie der jungen Lehrkraft. Es braucht eine liberale Kraft, die wieder Lust auf Zukunft macht, statt Probleme nur zu beschreiben. Dafür plakatieren wir diesen Sommer. Dafür kämpfen wir jeden Tag.

AJEET AHMAD, LANDESVORSITZENDER

Unsere Sommerkampagne 2026

Drei Themen, ein Sommer: beste Bildung, faire Chancen für alle, die etwas leisten wollen, und eine Wirtschafts- und Finanzpolitik, die Einsatz belohnt. Diesen Sommer hängen unsere Motive in ganz Hessen – auf Großflächen, Bauzäunen und Plakaten, von Wiesbaden bis Kassel, von Frankfurt bis in den letzten Landkreis. Du hast eines davon gesehen. Hier sind alle drei.

Nicht nur
aufregen.
Mitmachen!

Du hast keine Lust mehr darauf, dass andere über Dein Leben entscheiden? Dann bleib nicht beim Kopfschütteln. Werde Teil der Jungen Liberalen Hessen und kämpfe mit uns für mehr Freiheit, mehr Eigenverantwortung und eine Politik, die jungen Menschen endlich wieder etwas zutraut.