PM: „Diese Regierung f*ckt dich.“ – Junge Liberale Hessen starten landesweite Sommerkampagne

Wiesbaden, 7. August 2026. Mit einer bewusst provokanten Botschaft starten die Jungen Liberalen Hessen ihre Sommerkampagne.
Vom 11. August bis zum 10. September werden insgesamt 51 Großflächen und 31 Bauzaunbanner in ganz Hessen zu sehen sein. Allein mit den Großflächen sollen mehr als drei Millionen Kontakte erreicht werden. Entwickelt wurde die Kampagne vollständig ehrenamtlich und ohne Unterstützung einer Agentur.

Den kommunikativen Auftakt bildet das zugespitzte Aufregermotiv: „Diese Regierung f*ckt dich.“ Die Formulierung soll jedoch nicht allein provozieren. Sie bringt die Kritik der Jungen Liberalen an einer Politik auf den Punkt, die jungen Menschen Chancen verspricht, ihnen gleichzeitig aber immer neue Hürden in den Weg stellt.

Begleitend zum Kampagnenauftakt waren die Jungen Liberalen Hessen mit einem Anhänger, der das Aufregermotiv „Diese Regierung f*ckt dich.“ trug, in Wiesbaden unterwegs. Die Route führte unter anderem am Hessischen Landtag, dem Hessischen Kultusministerium, dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum sowie der Hessischen Staatskanzlei vorbei und machte die Kampagne auch im öffentlichen Raum sichtbar.

„Diese Regierung fickt dich, wenn sie dir eine Schule zumutet, die auseinanderfällt, dir trotz deiner Leistung immer weniger von deinem Verdienst lässt und Menschen lieber in Schubladen steckt, als ihnen echte Chancen zu eröffnen. Das ist hart formuliert, aber genau so erleben viele junge Menschen die Politik in diesem Land“, erklärt Ajeet Ahmad, Landesvorsitzender der Jungen Liberalen Hessen.

Drei Motive, ein Gegenentwurf: Vertrauen statt Bevormundung

„Dise Regihrung rekt mich auv.“
Das bewusst fehlerhaft geschriebene Bildungsmotiv zeigt den 20-jährigen Hendrik als „Opfer hessischer Bildungspolitik“. Die Antwort der Jungen Liberalen lautet: „Wir machen Schule für dich. Nicht fürs System.“ Schulen sollen mehr Entscheidungen vor Ort treffen können, junge Menschen individueller fördern und unabhängig von ihrer Postleitzahl echte Startchancen bieten.

„Religiös? Queer? Eingewandert?“
Die Antwort der Kampagne: „Uns egal, wer du bist. Hauptsache du kannst was werden.“ Für die Jungen Liberalen zählt der einzelne Mensch und nicht seine Herkunft, Religion oder sexuelle Orientierung. Politik muss gleiche Chancen eröffnen, statt Menschen auf einzelne Gruppenmerkmale zu reduzieren.

„Arbeiten lohnt sich. Für das Finanzamt.“
Das Wirtschafts- und Finanzmotiv fordert: „Behalt lieber, was du verdienst.“ Wer arbeitet, ein Unternehmen gründet oder Verantwortung übernimmt, soll mehr vom eigenen Erfolg behalten können. Hohe Steuern, übermäßige Bürokratie und unnötige Regulierung dürften Aufstieg und Vermögensaufbau nicht länger ausbremsen.

„Unser Gegenentwurf ist das Vertrauen in den einzelnen Menschen: gute Bildung als Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben, echte Aufstiegschancen unabhängig von Herkunft oder Identität und ein Staat, der Leistung ermöglicht, statt sie zu bestrafen. Junge Menschen können mehr, wenn die Politik in Hessen und im Bund sie endlich lässt“, so Ahmad abschließend.