Tom Kewald und Calvin Nixon erneut in den Bundesvorstand der Jungen Liberalen gewählt

Vom 8. bis 10. Mai kamen die Jungen Liberalen zu ihrem 72. Bundeskongress in Bingen am Rhein zusammen. Unter dem Motto „Zukunftsmacher“ versammelten sich mehrere hundert Junge Liberale aus ganz Deutschland, um einen neuen Bundesvorstand zu wählen und inhaltliche Impulse für die Zukunft zu setzen.

In seinem Amt als Bundesvorsitzender bestätigt wurde Finn Flebbe, der die Jungen Liberalen auch im kommenden Jahr an der Spitze des Verbandes vertreten wird.

Auch Hessen ist weiterhin stark im Bundesvorstand vertreten. Tom Kewald wurde mit 85% der Stimmen erneut in den Bundesvorstand gewählt und übernimmt weiterhin die Verantwortung als Beisitzer für Organisation. Ebenfalls im Amt bestätigt wurde Calvin Nixon, der mit 90% erneut zum International Officer gewählt wurde und sich damit auch in Zukunft um die internationalen Beziehungen des Verbandes kümmern wird.

„Die Wiederwahl von Tom Kewald und Calvin Nixon ist ein starkes Signal des Vertrauens. Beide bringen unterschiedliche Stärken ein und prägen die Arbeit des Bundesverbandes mit großem Engagement. Ich freue mich sehr, dass Hessen auch im kommenden Jahr weiterhin mit zwei erfahrenen und hochmotivierten Vertretern im Bundesvorstand präsent sein wird“, erklärt Ajeet Ahmad, Landesvorsitzender der Jungen Liberalen Hessen.

Zu den Gästen des Kongresses zählten auch Henning Höhne und Martin Hagen. Beide stellten sich in einem Kandidatenhearing für die Bundesspitze der FDP den Fragen der Mitglieder und diskutierten über die Zukunft der Partei.

Inhaltlich setzten die Jungen Liberalen mit einem Steuerreformantrag ein deutliches Zeichen, zu dessen Antragstellern auch die Jungen Liberalen Hessen gehörten. Beschlossen wurde die Einführung einer aufkommensneutralen „Flattax“ von 30% bei gleichzeitiger Kopplung des Grundfreibetrags an einen Vollzeitmindestlohn. Im Gegenzug sollen Steuervergünstigungen und steuerliche Ausnahmetatbestände weitgehend abgeschafft werden, um das Steuerrecht deutlich zu vereinfachen. Und so deutlich spürbare Entlastungen zu finanzieren. Langfristig streben die Jungen Liberalen einen einheitlichen Einkommensteuersatz von 20% sowie eine Staatsquote von 33% an.