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Wir sind Ideenmotor & Jugendorganisation der

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Unser Rahmenprogramm in 10 Sätzen

Wofür treten wir bei der Kommunalwahl an? Hier eine Zusammenfassung in 10 Sätzen.

Kommunale Finanzen

Für uns ist ein ausgeglichener Haushalt die Basis, auf der kommunale Ausgaben getätigt werden können, weswegen wir uns für eine klare Trennung von finanziellen Kommunal- und Länderverantwortlichkeiten und gegen den kommunalen Finanzausgleich aussprechen.

Subsidiarität: Wir Junge Liberale setzen uns für starke Kommunen ein. Wir wollen, dass Aufgaben von der niedrigsten Ebene durchgeführt werden und so Subsidiarität keine Worthülse bleibt. Nur vor Ort wissen die Zuständigen, was wirklich notwendig ist, welche Maßnahmen tatsächlich getroffen werden müssen und bekommen gleichzeitig ein direktes Feedback durch die Einwohner ihrer Gemeinde. Die Kommunen werden bei freier Auswahl von Handlungsoptionen im Rahmen ihrer Kompetenzen diejenige auswählen, die dem Willen und dem Nutzen ihrer Einwohner am ehesten dient.
Wir sind von der Leistungsfähigkeit einer solchen stark subsidiären Verwaltung überzeugt. Diese kann sich jedoch nur entfalten, wenn übergeordnete Verwaltungs- einheiten den Kommunen einen rechtlichen und finanziellen Handlungsspielraum lassen.

Kommunaler Finanzausgleich: Um ihrer Verantwortung gerecht zu werden, bedürfen die Gemeinden einer finanziellen Ausstattung, mit der sie auch tatsächlich ihren Aufgaben nachkommen können.

Die Haushaltslage wird jedoch nicht nur vom wirtschaftlichen Umfeld bestimmt. Hinzu kommen noch weitere Faktoren wie die Folgekosten verfehlter Investitionen, wie zum Beispiel von Schwimmbädern, eine Überlastung durch zu viele, gutgemeinte freiwillige Aufgaben und zu hohe Durchführungsstandards.

Daher weisen die Jungen Liberalen das Konzept zum kommunalen Finanzausgleich des hessischen Finanzministers entschieden zurück. Anstatt haushaltspolitische Verantwortung zu bestrafen, fordern wir, strukturschwache Kommunen mit einem größeren Anteil an Landesmitteln zu unterstützen. Wir Junge Liberale erkennen an, dass allein aufgrund der unterschiedlichen strukturellen Lage ein gewisses Maß an Ausgleichszahlungen notwendig ist, damit auch finanziell schwächere Gemeinden ihrem Recht auf Selbstverwaltung nachkommen können.
Dies bedeutet jedoch nicht, dass Kommunen, die in den letzten Jahren verantwortungsvoll gewirtschaftet haben, nun zur Kasse gebeten werden dürfen. Dies käme einer Bestrafung gleich und würde für alle Beteiligten nur einen Anreiz setzen – Neue Schulden machen!

Konnexitätsprinzip: Die schwarz-grüne Landesregierung saniert ihren Haushalt durch eine immer stärkere Belastung der Kommunen. Viele Landesaufgaben müssen durch die Kommunen durchgeführt werden, ohne dass diese hierauf Einfluss hätten. In den letzten Jahren wurde der Umfang dieser Aufgaben immer größer, ohne dass die Kommunen vom Land hierfür einen Ausgleich bekommen hätten.
Für uns gilt jedoch: „Wer bestellt, zahlt auch!“ Die Landesregierung muss endlich wieder dem Konnexitätsprinzip nachkommen und den Kommunen ausreichende finanzielle Mittel bereitstellen.

Öffentliche Bauprojekte

Um den Sanierungsstau in deutschen Kommunen zu überwinden, sprechen wir uns für wirtschaftliche Entscheidungen, Öffentlich- Private-Partnerschaften (ÖPPs) und kommunale Zweckverbände aus.

Öffentliche Bauprojekte/Gebäude: Die heute finanziell erdrückende Lage ist auch Folge verfehlter öffentlicher Bauprojekte. In den vergangen Jahrzehnten wurden als staatliche Konjunkturprogramme Schwimmbäder, Schulgebäude und Mehrzweckhallen gebaut. Heute sind diese Gebäude heruntergewirtschaftet und haben einen erheblichen Sanierungsstau.Dieser Sanierungsstau zeigt sich vor allem bei Schulgebäuden. Zum einen muss hierzu von Landesseite mehr Geld den Schulträgern in Form der Schulbaupauschale zur Verfügung gestellt werden. Auch muss im Einzelfall geprüft werden, ob bei der Masse an verschobenen Investitionen diese durch ÖPP (Öffentliche-Private-Partnerschaften) finanziert werden kann.
Freiheitliche Politik bedeutet für uns immer auch verantwortungsvolle Politik, die sich nicht scheut, auch unangenehme Wahrheiten auszusprechen. Hierzu gehört auch, dass gewisse öffentliche Einrichtungen nach einer gewissenhaften und unvoreingenommenen Prüfung der Wirtschaftlichkeit geschlossen oder zusammengelegt werden müssen.
Wir sehen insbesondere in der Gründung kommunaler Zweckverbände eine Möglichkeit Synergien zu nutzen und Kosten einzusparen.
Bei Neuerrichtungen oder Sanierungen von Schulen begrüßen wird die Prüfung von
ÖPPs. Diese können im Einzelfall zur Reduzierung der Finanz- und Verwaltungslast der Kommunen führen.

Stadtwerke

Für mehr Wirtschaftlichkeit befürworten wir die Privatisierung von Stadtwerken und transparente Ausschreibungsprozesse für kommunale Aufträge, wobei wir insbesondere im Bereich Energiewirtschaft viel Verbesserungspotential sehen.

„Der Staat ist nicht der bessere Unternehmer.“ Dieser Satz gilt erst recht für Kommunen. Gerade im Bereich der kommunalen Wirtschaft treten die Gemeinden immer öfter in Form privatrechtlicher Gesellschaften als wirtschaftliche Akteure auf. Die Risiken dieses Wirtschaftens tragen dabei nicht die Verantwortlichen in den Gemeindevertretungen, Stadtverordnetenversammlungen und Kreistagen, sondern stets die Bürger der Gemeinde. Um die Risiken, die durch das Wirtschaften der Kämmerei entstehen, zu minimieren, fordern die Jungen Liberalen Hessen eine Änderung der HGO, sodass Fremdwährungsgeschäfte nur getätigt werden dürfen, wenn sie gegen Kurs-schwankungen abgesichert sind.

Privatisierung: Wir Jungen Liberalen fordern daher das Ende der kommunalen Staatswirtschaft und setzen uns für die fortschreitende Privatisierung von Stadtwerken ein. Darüber hinaus wollen wir transparente Ausschreibungsprozesse für kommunale Aufträge.
Durch Satzungsrecht und intransparente Ausschreibungen verpflichten Kommunen bevorzugt ihre eigenen Betriebe. Dieser fehlende Wettbewerb geht in den allermeisten Fällen zu Lasten der Bürger, welche diese staatliche Vetternwirtschaft in Form von immer höher werdender Preisen, zum Beispiel für Wasser, bemerken. Qualitäts- standards sollen dabei unangetastet bleiben und durch kommunale Auflagen gewährleistet werden.
Bei rekommunalisierten Betrieben soll zukünftig das Kartellamt verstärkt Preise prüfen können und nicht unter dem Deckmantel des „kommunalpolitischen Betätigungsfeld“ seiner Aufgabe der Marktkontrolle entzogen werden.

Energiewirtschaft/Stadtwerke: Ein besonderes Ausmaß hat die kommunale Wirtschaftsbetätigung im Bereich der Energiewirtschaft erreicht. Kleine Stadtwerke beteiligen sich, finanziert durch Bürgschaften ihrer Kommune, an hochspekulativen Geschäften weit außerhalb ihrer Gemeindegebietes, insbesondere im Bereich der erneuerbaren Energien. Platzen diese Geschäfte, haften am Ende die Bürger für die unkalkulierbaren Risiken der kommunalen Unternehmen.
Die kommunalen Energieversorger engagieren sich hier oftmals an Orten, welche Private zuvor geprüft haben und wegen zu hoher Risiken oder Kosten für sich ausgeschlossen haben.
Wegen fehlender privater Haftung, gedeckt durch öffentliche Bürgschaften und bei mangelndem wirtschaftlichen Sachverstand, stürzen sich Kommunen hier in millionenschwere finanzielle Risiken, für die ihre Bürger geradadestehen müssen.
Wir JuLis wollen diesen Haftungsrisiken angesichts unserer Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen entgegentreten. Auch die Kommunen haben sich im Bereich der wirtschaftlichen Betätigung wieder auf den Kernbereich zu beschränken.
Das Risiko von Fehlinvestitionen soll nicht der (kommunale) Steuerzahler sondern private Investoren tragen.
Ebenso lehnen wir kommunale Unternehmen ab, die unter dem Deckmantel des „Umweltschutzes“ Aufgaben bestehender Privatunternehmen übernehmen. So wurden und werden Dienstleistungszentren gegründet, die Energieberatung und den Verkauf von energietechnischen Anlagen anbieten. Wir finden dies untragbar.

Wirtschaftsstandort Kommune

Die Ansiedelung von Wirtschaftsclustern und steuerliche Flexibilität durch Hebesätze machen Kommunen wettbewerbsfit und schaffen neue Arbeitsplätze.

Kommunen sind nicht nur Wirk- und Lebensräume ihrer Einwohner, sondern auch Wirtschaftsstandorte. Durch die gezielte Ansiedlung von Industrie, Gewerbe oder Dienstleistern können viele Kommunen ihre finanziellen Handlungsspielräume erhöhen, ihre Attraktivität steigern und den Menschen einen Arbeitsplatz vor Ort bieten.
Vor allem durch das Ausspielen von Wettbewerbsvorteilen können Gemeinden miteinander die für sie beste Lösung im Wettstreit um Unternehmensansiedelungen, Steueraufkommen und freiwilligen Leistungen für Bürger finden.
Das funktioniert jedoch nur, wenn die Kommunen frei über ihre Hoheiten entscheiden können. Daher fordern die Jungen Liberalen Hessen die Ausweitung der Möglichkeit kommunaler Hebesätze einzuführen. Hebesätze sind die Möglichkeit der Kommunen durch Veränderungen die Steuern für Unternehmen zu gestalten und so individuell zu senken oder zu erhöhen.
Auch die gezielte Förderung von Wirtschaftsclustern, das heißt, das Ansiedeln von Zulieferern, Forschungseinrichtungen, Dienstleistern und anderen Institutionen einer Branche durch Kommunen, begrüßen wir.

ÖPNV

Wir setzen auf einzelfallgerechte Mobilität, die weder den öffentlichen Nahverkehr noch den Individualverkehr bevorzugt, denn wir wollen beides voranbringen und mit modernen Konzepten, wie Car- und Bikesharing, Fernbushaltestellen, Anrufsammeltaxen und 50-50-Taxen mehr Mobilität möglich machen.

Insbesondere Jugendliche sind auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen. Um eine funktionierende und einzelfallgerechte Mobilität zu gewährleisten, setzen wir nicht auf eine Einheitslösung. Wir sehen die Lösung der Mobilitätsfrage viel mehr in einem Mix aus verschiedenen Verkehrsträgern, welcher sowohl den Individualverkehr als auch den öffentlichen Verkehr umfasst. Wir lehnen daher ideologische Verbote wie Umweltzonen, ein stadtweites Tempo 30, City-Maut-Konzepte und die künstliche Verengung von Parkplätzen ab.
Wir JuLis fordern daher eine sachorientierte Verkehrspolitik, um mit dem zunehmenden Verkehr in Städten umzugehen. Hier können insbesondere moderne Verkehrs-leitsysteme Abhilfe schaffen. Ebenso kann durch das Einrichten von Park & Ride Standorten an Stadteingängen ein fließender Übergang von Auto zu Bus stattfinden.
Für uns JuLis schließen sich Auto und ÖPNV nicht gegenseitig aus, sondern ergänzen sich. Modelle wie das Car- und Bikesharing können dabei einen Lösungsansatz darstellen.
Im ländlichen Raum ist für junge Menschen Mobilität das höchste Gut. Die ÖPNV- Möglichkeiten müssen durch Anrufsammeltaxen, Fernbushaltestellen und 50-50- Taxen erweitert werden. Eine solche Erweiterung soll kreisübergreifend geschehen. Die Freiheit des Jugendlichen darf nicht an der Kreisgrenze enden. Ebenso bedarf es eines größeren Angebots von Elektrotankstellen, sowie eines weiteren flächendeckenden Breitbandausbaus.

Partizipation

Wir setzen uns für ein Wahlrecht ab 16, Bürgerentscheide auf kommunaler Ebene und die Förderung von Politikinteresse von Jugendlichen im Rahmen von Kinder- und Jugendparlamenten und „Jugend im Rathaus“ ein.

Ein großer Vorteil kommunaler Politik ist, dass sie direkt vor der Haustür von Menschen, die in unmittelbarer Nähe leben, gemacht wird.
Darin sehen wir eine Chance, um Jugendliche für Politik und eigenes gesellschaftliches Engagement zu begeistern. Da ein entscheidender Teil dafür das eigene Mitspracherecht ist und jeder Jugendliche wie Erwachsene die Möglichkeit haben sollte, das Leben in ihrer Umgebung mitzubestimmen, setzen wir uns auf kommunaler Ebene für ein Wahlrecht ab 16 ein.

Damit auch Minderjährige die Möglichkeit haben, kommunale Politik aktiv mitzugestalten, befürworten wir die Einführung von Kinder- und Jugendparlamenten in ganz Hessen. Auch fordern wir eine flächendeckende Einführung von „Jugend im Rathaus“. Hierbei besuchen Schüler der Mittelstufe während des Politikunterrichts, das Rathaus und können in Kleingruppen die Arbeit von Fraktionen und Ausschüssen kennenlernen. Hierbei kann auch politischen Jugendorganisationen die Möglichkeit gegeben werden, ihre Arbeit vorzustellen.
Als Teil dieser aktiven Mitgestaltung fordern die Jungen Liberalen Hessen des Weiteren die vereinfachte Möglichkeit von Bürgerentscheiden auf kommunaler Ebene, um der Bevölkerung das Recht zu geben, vor Ort ohne politisches Mandat mitzuentscheiden und einen Teil der politischen Entscheidungen direkt in die Hände der Bürger zu legen. Auch die Rückkoppelung zwischen Politik und Bürger wollen wir durch ein Initiativrecht für Bürgerentscheide der Gemeindevertretung, Kreistage und Stadtverordnetenversammlung stärken.

Schulausstattung

Für die beste und chancengerechteste Bildung fordern wir im Rahmen der Lehrmittelfreiheit eine zeitgemäße technische Ausstattung an Schulen und die Übernahme von Fahrtkosten.

Schule: Die Jungen Liberalen Hessen sehen es als wichtige Aufgabe von Schulen an, Kinder und Jugendliche nicht nur zu bilden, sondern ihnen Chancengerechtigkeit zu ermöglichen, indem schulische und persönliche Probleme angegangen werden.
Diese Arbeit kann nicht von Lehrern allein geleistet werden, sondern ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Hier sehen wir nicht nur die Eltern selbst in der Pflicht, weshalb wir uns für eine verstärkte Schulsozialarbeit in Hessen einsetzen, um mehr Personal für die Bedürfnisse von Schülern bereitzustellen.
Dies ist eine Aufgabe von Land und Kommunen, weshalb die finanzielle Last geteilt werden soll. Zur Finanzierung sehen wir ein Konzept vor, das die Kosten auf das Land, den jeweiligen Schulträger und die Schulstandortkommune verteilt. Der Verteilung von Mitteln für die Schulsozialarbeit und von Zusatzmaterialien soll ein flexibler Schulsozialindex zugrunde gelegt werden.

Bildung: Eine unserer grundlegendsten Überzeugungen ist, dass Bildung der wichtigste Garant für eine funktionierende Gesellschaft ist. Der freie Zugang zu Bildung beinhaltet für uns auch die Übernahme zusätzlicher Kosten, die derzeit von Schülern getragen werden müssen, wie beispielsweise die Ausgaben für Lehrmittel und Fahrtkosten für den Schulweg.

Im 21. Jahrhundert gehört Technik untrennbar zum Alltag von Schülern dazu und stellt eine fundamentale Voraussetzung für das spätere Leben dar. Dementsprechend soll im Rahmen der Lehrmittelfreiheit auch der ausreichende Zugang zu Computern, dem Internet und Software, wie beispielweise Schreib- und Präsentationsprogrammen, an Schulen gesichert werden.
Zur Verbesserung der Film- und Medienbildung an hessischen Schulen befürworten wir den Erwerb von Accounts bei Online-Portalen für Unterrichtsfilme durch die Landkreise und perspektivisch auch durch das Land.

Fahrtkosten: Die Kosten für den Schulweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln sind für Schüler, die die Mittelstufe abgeschlossen haben, enorm.
Finanziell schlechter gestellte Jugendliche, die auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind, werden durch viele Hunderte von Euro an Fahrtkosten davon eingeschränkt, die gymnasiale Oberstufe oder Berufs- und Berufsfachschulen zu besuchen. Eine Einschränkung der Wahl des Bildungswegs durch Mobilitätskosten halten wir für untragbar, weshalb die Fahrtkostenerstattung unter dem gegebenen Berechnungsmuster auch für Oberstufenschüler gelten soll. Dabei soll auch die bisherige Beschränkung auf die nächstliegende Schule der angestrebten Schulform entfallen.

KiTas & Grundschulen

Damit Eltern Berufe in Vollzeit ausüben können und Chancengerechtigkeit von klein auf praktiziert wird, setzen wir uns dafür ein, dass jedes Kind abhängig vom Einkommen seiner Eltern einen Kitaplatz finanziert bekommt und Grundschulen ganztägige Betreuungsangebote ermöglichen.

Kindertagesstätten: Sie sind eine der wichtigsten Einrichtungen, um Chancengerechtigkeit zu sichern und Integration zu ermöglichen, da sie familiäre Unterschiede und Sprachdefizite im frühen Kindesalter ausgleichen können.
Ein generell kostenloses Kita-Angebot lehnen wir ab. Jedoch sprechen wir uns für eine Bezuschussung, orientiert an den wirtschaftlichen Verhältnissen der Eltern, aus. In Härtefällen können hierbei die Kosten für einen Kita-Platz vollständig übernommen werden.
Damit Hand in Hand gehen ganztägliche Betreuungsangebote an Grundschulen. Da die kurzen Schulzeiten von Grundschülern mit den wenigsten Berufen vereinbar sind, sehen wir darin einen entscheidenden Weg, um Familien zu entlasten und Eltern Berufe in Vollzeit zu ermöglichen.

Ehrenamt & Vereine

Weil Ehrenamts- und Vereinsarbeit eine große Stütze der Gesellschaft, vor allem in der Integration, darstellt, setzen wir uns für die zweckgebundene Förderung von Projekten, die vereinfachte Nutzung von öffentlichen Einrichtungen und ein verstärktes Angebot der Ehrenamtscard, die Vergünstigungen für Ehrenamtliche ermöglicht, ein.

Das Ehrenamt stellt für uns den Grundtypus einer lebendigen Bürgergesellschaft dar. Ehrenamtliche Helfer erbringen Leistungen, die der Staat nicht anbieten kann oder die ihm viel Arbeit abnehmen. Daher muss es öffentliche Aufgabe sein, das Ehrenamt zu stärken und die Hürden des gesellschaftlichen Engagements abzubauen.
Corporate Social Responsibilty (CSR): Auch private Unternehmen sind Teil des öffentlichen Lebens. Wenn diese sich durch Förderung gemeinnütziger Projekte in ihr Umfeld einbringen wollen, begrüßen wir dies ausdrücklich.

Für uns Junge Liberale ist klar, dass das Vereinsleben auch durch die öffentliche Hand unterstützt werden soll. Jedoch kann dies nicht die einzige Finanzquelle darstellen. Daher wollen wir nicht nur Vereine fördern, sondern fordern auch von ihnen, dass sie sich selbst um Drittmittel bemühen.
Für uns besteht die Unterstützung des Vereinslebens nicht nur aus finanziellen Mitteln, sondern soll insbesondere durch die einfache Nutzung von öffentlichen Einrichtungen erfolgen.

Vereine: Die Freizeit vieler Deutscher wird vom Vereinsleben bestimmt. Wir sind überzeugt, dass Vereine eine wichtige Aufgabe im Kommunalleben erfüllen und insbesondere einen enormen Beitrag zur Betreuung von Kindern und Jugendlichen leisten sowie die Integration und das Zusammenleben fördern. Gemeinsam ein Ziel vor Augen zu haben, wie zum Beispiel für einen Sieg zu trainieren, bringt Menschen zusammen und fördert somit die Integration, ohne dies aktiv zu betonen.
Um diese Funktionen zu stärken, setzen die Jungen Liberalen Hessen sich für die Unterstützung von Vereinen, insbesondere in der Kinder- und Jugendarbeit ein. Dabei sollen gezielt Projekte zweckgebunden gefördert werden, um finanzielle Mittel effizient einzusetzen.
Auch die verstärkte Kooperation von Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen mit Vereinen begrüßen wir ausdrücklich. So sollen Kommunen verstärkt Anreize für aktive Vereinsarbeit setzen, indem sie zum Beispiel Vergünstigungen für öffentliche Einrichtungen wie Schwimmbäder oder Theatervorstellungen für z.B. Trainer anbieten. Die Voraussetzungen um eine Ehrenamtscard zu erhalten, sollen herunter gesetzt werden, damit aktive Ehrenamtler noch leichter von ihr profitieren können.

Sicherheit

Für uns schafft nicht Überwachung, sondern der Einsatz von Menschen, objektive Sicherheit, Alkoholverbote lösen keine Probleme und Sperrstunden sind abzulehnen.

Eines der stärksten Gefühle, das Heimat dem Menschen geben kann, ist Sicherheit. Sicherheit zu gewährleisten muss somit auch Ziel einer jeden Kommune sein. Wir JuLis sind jedoch überzeugt, dass ein mehr an Sicherheit nicht durch ein mehr an Überwachung gelingen wird. Kameras an den zentralen Stellen der Stadt werden keinen Überfall verhindern, eine Kamera steht dem Bürger nicht zur Seite, wenn er Hilfe braucht und eine Kamera kann nie ein echtes Gefühl von Sicherheit vermitteln. Wir sind daher überzeugt, dass subjektive und objektive Sicherheit nur durch den Einsatz von Menschen gewährleistet werden kann. Daher lehnen wir die flächendeckende Überwachung von Plätzen und Straßen ab.

Verbote lösen keine Probleme, sondern verschleiern oder verlagern sie nur. Örtliche Trinkerszenen und Drogenkonsumenten dürfen nicht vollständig aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden. Stattdessen wollen wir ihnen helfen, sich selbst zu helfen. Diesem Grundsatz folgend, fordern wir insbesondere die Ausweitung von Sozialarbeit. Ebenso begrüßen wir die Einrichtung von Fixerstuben. Hier haben Rauschgiftsüchtige die Möglichkeit unter kontrollierten Umständen ihrer Sucht nachzukommen und müssen nicht unter widrigen Umständen auf der Straße konsumieren. Gleichzeitig erleichtert dies die Ansprache durch Sozialarbeiter.

Alkoholverbote auf bestimmten Plätzen verlagern das Problem nur an eine andere Stelle. Sie sind ineffektiv und anstatt das Problem zu lösen, weiten sie dieses nur aus.
Sperrstunden bringen niemanden etwas. Solange sich die Gastwirte und ihre Kundschaft an die Lärmvorschriften halten und der Nachbarschutz im Einzelfall gewährleistet ist, bedarf es keinerlei Sperrstunden. Wir fordern daher die hessischen Kommunen auf, ihre Sperrstundenverordnungen aufzuheben.

Du interessierst dich für unsere Inhalte auch abseits der Kommunalpolitik? Dann schau dir mal unsere Beschlusslage an.

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Julis im Einsatz

Wir sind aktiv - von Kassel bis Darmstadt

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Unser Landesvorstand

Lucas Schwalbach

Lucas Schwalbach

Landesvorsitzender
 
 

Student der
Rechtswissenschaften

Lisa Freitag

Lisa Freitag

Stellvertretende
Landesvorsitzende für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Studentin der Rechtswissenschaften

Christoph Hartel

Christoph Hartel

Stellvertretender
Landesvorsitzender für Finanzen
 

Angestellter

Leonie Fliess

Leonie Fliess

Stellvertretende
Landesvorsitzende für Programmatik

Studentin der
Volkswirtschaftslehre

Florian Möller

Florian Möller

Stellvertretender
Landesvorsitzender für Organisation

Kaufmann für Spedition
und Logistikdienstleistungen

Victoria Hentzen

Victoria Hentzen

Beisitzerin
 
 

Studentin des
Wirtschaftsingeneurswesen

Martin Simke

Martin Simke

Beisitzer
 
 

Student der Wirtschaftswissenschaften

Martin Müller

Martin Müller

Beisitzer
 
 

Student der
Informatik

Lars Walter

Lars Walter

Beisitzer
Kilian Karger

Kilian Karger

Beisitzer

Student der
Soziologie

Felix Meixner

Felix Meixner

Beisitzer

Schüler

Lucas Schwalbach

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Landesvorsitzender
 
 

Student der
Rechtswissenschaften

Lisa Freitag

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Stellvertretende
Landesvorsitzende für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Studentin der Rechtswissenschaften

Christoph Hartel

Christoph Hartel

Stellvertretender
Landesvorsitzender für Finanzen
 

Angestellter

Leonie Fliess

Leonie Fliess

Stellvertretende
Landesvorsitzende für Programmatik

Studentin der
Volkswirtschaftslehre

Florian Möller

Florian Möller

Stellvertretender
Landesvorsitzender für Organisation

Kaufmann für Spedition
und Logistikdienstleistungen

Victoria Hentzen

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Beisitzerin
 
 

Studentin des
Wirtschaftsingeneurswesen

Martin Simke

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Beisitzer
 
 

Student der Wirtschaftswissenschaften

Martin Müller

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Beisitzer
 
 

Student der
Informatik

Lars Walter

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Beisitzer
Kilian Karger

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Beisitzer

Student der
Soziologie

Felix Meixner

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  • 24 Mai Bundespresseportal: Schwalbach (JuLis): Der Generation von morgen heute schon eine Stimme geben